Unser Engagement
Die Sozial-Aktiengesellschaft-Deutschland – gemeinnützig – betreibt sowohl Inklusionsprojekte (Autoschilder-Werkstatt, Café in der Musik und Kunstschule) als auch das Ziegeleimuseum in Westeregeln.
Café MuKu
Seit 2019 ist unsere gemeinnützige Gesellschaft Betreiberin des Café MuKu. Wir führen es als Inklusionsbetrieb. Unser Ziel ist es also auch Menschen mit Handycap sozialversicherungspflichtig zu beschäftigen.
Das Café befindet sich im ursprünglichen „Atelier des Bildhauers“ der Musik- und Kunstschule. Der Raum hat eine Höhe von 8 Metern und man hat, wie an keinem anderen Ort in Bielefeld, einen herrlichen Blick auf die direkt gegenüberliegende Sparrenburg.
Autoschilder-Werkstatt
Die Autoschilder-Werkstatt ist ein Integrationsprojekt der gemeinnützigen Sozial-Aktiengesellschaft-Deutschland – gemeinnützig – und bietet ein herrausragendes Preis/Leistungsverhältnis rund um das Thema Autoschilder und Kennzeichen sowie zum Zulassungsservice in Bielefeld.
Ziegeleimuseum Westeregeln
Die Sozial-Aktiengesellschaft-Deutschland – gemeinnützig – ist Eigentümer einer der ältesten und schönsten Ziegeleien Deutschlands in Westeregeln, nahe Magdeburg. Dieses Bau- und Technikdenkmal hat den längsten Hoffmannschen Ringofen Europas mit 120 Metern Länge. Wir errichten dort ein Ziegeleimuseum. Die dazugehörende Tongrube gilt als Geotop, als auch als Biotop und archäologische Fundstätte. Dieses Denkmal zu erhalten ist unsere selbstgestellte Aufgabe.
Friedhofsbesuche – in Würde, in Begleitung, mit Zeit
Ein Grab zu besuchen, ist oft mehr als ein kurzer Weg. Es ist ein Moment der Erinnerung, der Verbundenheit, der Stille. Doch nicht alle Menschen können diesen Weg allein gehen – sei es aus Altersgründen, körperlichen Einschränkungen oder weil einfach niemand da ist, der mitkommt.
Hier setzt der Abraham-Begleitdienst an.
Wir holen Sie zuhause ab, begleiten Sie zum Friedhof, halten bei Bedarf an einem Blumengeschäft, helfen beim Blumengießen – und sind auch danach noch für Sie da. Vielleicht bei einem Tee im Café. Vielleicht bei einem kleinen Spaziergang. Oder einfach im Gespräch.
Unsere Begleiter:innen sind ehrenamtlich engagierte Menschen mit Zeit, Herz und Offenheit. Sie begegnen Ihnen auf Augenhöhe, ohne Zeitdruck – und mit einem offenen Ohr.
Einmal im Monat können Sie unseren Begleitdienst kostenfrei in Anspruch nehmen. Der Dienst richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung. Unser Name „Abraham-Begleitdienst“ steht für die Offenheit gegenüber jüdischen, christlichen und muslimischen Traditionen – und ebenso gegenüber allen anderen.
Auch individuelle Bedürfnisse berücksichtigen wir: Ihr Rollator ist zusammenklappbar? Passt in den Kofferraum. Ihr Hund soll mit? Wir finden gemeinsam eine Lösung.
1 Euro mehr – für meinen Nächsten
Das Solidarpaket
Hilfe für „Deinen Nächsten“ – wenn’s nottut
Mit dem Solidarpaket helfen wir Menschen, die bei „Lebensmitteltisch & Tafel“ keinen Platz gefunden haben. Manchmal wird dann der Kühlschrank am Ende des Monats „überschaubar“. Das kann schmerzhaft sein – besonders wenn Kinder im Haus sind.
Hier ist Deine Hilfe notwendig
„Dein Nächster“ braucht dich! Mit der Aktion 1 Euro mehr füllen wir gemeinsam Solidarpakete mit Notwendigem – je nach Bedarf.
Unsere ehrenamtlichen Solidaritäter*innen kaufen hier von Deiner Spende ein, was nottut und „Dein Nächster“ dringend braucht. Einmal im Jahr können sich Personen mit geringem Einkommen ein solches Solidarpaket im Wert von ca. 20 € wünschen. Nur wenn genug gespendet wurde, kann es online gebucht werden (solidarpaket.de).
Falls Du manchmal ehrenamtlich für „Deinen Nächsten“ einkaufen möchtest (mit Wunscheinkaufsliste), melde Dich bitte: einkaufshilfe@solidaritaeterinnen.de.
WunschFahrt
zu meinem Liebslingsmensch, -ort, -konzert …
Ihr Kraftstoff geht aus? Einsteigen und Freude tanken!
Wir bringen Sie mit Freude zum Ziel, gerade wenn Sie eine körperliche Herausforderung haben. Steigen Sie ein zur WunschFahrt mit unseren geschulten ehrenamtlichen Solidaritäter:innen, die Sie von zu Hause bis zu Ihrem Lieblingsziel und wieder zurück bringen. Ob von Bielefeld oder bald auch von einer Stadt aus der Umgebung, wir freuen uns auf einen schönen Tag mit Ihnen.
Die WunschFahrt wird nur möglich durch die ehrenamtlichen Solidaritäter:innen und Spenden. Manchmal können wir die Kosten über die Pflegekasse mit unseren Alltagshilfen abrechnen. Ansonsten geht es nicht ohne Spendengelder, die wir von allen erbitten, die anderen, die es besonders brauchen, ein bisschen Freude schenken möchten.
Die WunschFahrt, für Menschen mit geringem Einkommen (z. B. BielefeldPass/SolidarPass) und einem Pflegegrad, ist für Sie kostenfrei. Denn wir möchten Freude schenken. Sie können Ihren Rollator mitnehmen oder sogar eine Begleitperson und wenn notwendig, können wir Sie im Rollstuhl an Ihr Wunschziel bringen. Dafür steht Ihnen ein:e Fahrer:in mit Erste-Hilfe-Ausbildung zur Seite. Die WunschFahrt kann 1× im Jahr in Anspruch genommen werden, soweit verfüg- und finanzierbar.
Wer kann die WunschFahrt in Anspruch nehmen?
Treffen diese drei Dinge auf Sie zu, können Sie unsere WunschFahrt gerne anfragen:
- Sie haben einen Pflegegrad und Reisen ist für Sie beschwerlich
- Sie gehören nachweislich zu den Menschen mit geringem Einkommen (BielefeldPass/SolidarPass)
- Sie haben eine Selbsterklärung, dass Sie „reisetauglich“ sind, oder eine Bescheinigung von Ihrem Arzt